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Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!

Statistik Chaos

Die Schlagzeilen könnten unterschiedlicher nicht sein. Das Problem? Beide Schlagzeilen fußen auf der selben Studie. Aber mal der Reihe nach.

Die UCB Pharma GmbH hat im vergangenen September die Marktforschungsstudie „Der Patient im Mittelpunkt“ bei der Marktforschungsagentur Toluna beauftragt. Ziel war es, mehr über die Einstellung der deutschen Bevölkerung gegenüber Digitalisierungsbestrebungen auf dem Gesundheitsmarkt und dem eRezept zu erfahren. Nun liegen die Ergebnisse der Studie vor. Und die Ergebnisse werden verunglimpft. Gerade die Sichtweise der Apotheken ist erschreckend und zeigt erneut, dass es schon lange nicht mehr auf überzeugende Argumente ankommt, um den gesellschaftlichen Diskurs zu beeinflussen. 
Hier die Aussagen von Apotheke adhoc und des Studienherausgebers im Überblick:

Apotheke adhoc titelt Umfrage: Mehrheit der Bevölkerung will kein eRezept
Studienherausgeber UCB Pharma GmbH titelt „Studie: Fast jeder dritte Deutsche bevorzugt das E-Rezept

Gleiche Studie – unterschiedliche Interpretation. Ja was denn nun?!

Hier kurz die Fakten und ich zitiere wörtlich aus der Pressemitteilung der Studienherausgeber: 

  • „Die Erwartungen der Deutschen sind hoch: 82 Prozent sehen Vorzüge in der Nutzung des E-Rezepts“
  • Die Einführung des digitalen Rezepts dürfte nun die Attraktivität der Online-Apotheken erhöhen. Fast jeder zweite Deutsche könnte sich vorstellen, künftig Medikamente online zu bestellen“

Hier die weiteren Zahlen:

  • 40% der Studienteilnehmer gaben an, das Papierrezept zu bevorzugen
  • 31% der Studienteilnehmer äußern sich indifferent
  • 29% der Studienteilnehmer gaben an, das eRezept zu bevorzugen

Berücksichtigt man die Tatsache, dass es schlicht und ergreifend noch kein eRezept gibt (und zum Studienzeitpunkt schon gleich gar nicht gab), sprechen diese Zahlen eine eindeutige Sprache. Es kann von einer breiten Zustimmung zum eRezept in der Bevölkerung ausgegangen werden. und die reißerische Überschrift von Apotheke adhoc: „Mehrheit der Bevölkerung will kein eRezept“ muss als falsch zurückgewiesen werden.
Die Apotheken zittern vor dem großen Konkurrenzdruck durch die neuen Aspekte der Digitalisierung. Das eRezept wird die Apothekenumsätze neu verteilen und den Druck auf passive Apotheken erhöhen. Es werden sich Spreu und Weizen trennen. Was liegt da also näher, als durch polemische Schlagzeilen Stimmung zu machen? Ein gefährliches Spiel! Und noch viel schlimmer: Hilft keinem. 

This is your wake up call! 2019 war das Jahr mit dem höchsten Apothekensterben. Es ist Zeit dies zu stoppen. Apotheken brauchen Partner, die gemeinsam mit ihnen die nächsten Schritte in Zeiten von eRezept und Digitalisierung beschreiten. Gemeinsam zu mehr und besserem Umsatz und Sicherheit in unruhigen Zeiten. Wir von therabee nehmen diesen Spielball auf und verstehen uns als proaktiver Gestalter der digitalen Patientenversorgung des 21. Jahrhunderts. Wir ermöglichen unseren Partnerapotheken, ihre Herstellungsqualitäten in den Vordergrund zu stellen und apothekenspezifische Sortimente einer Vielzahl an Therapeuten zugänglich zu machen. Kräfte bündeln durch digitale Technologien.

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Quellen: apotheke adhoc 18.02.2020 (Link), apotheke adhoc 28.01.2020 (Link), UCB Pharma GmbH 12.02.2020 (Link)

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About Author


Dr. Markus Kick

Gründer und Geschäftsführer von therabee - der Plattform für Naturheilkunde