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Corona – „Wann ist es endlich vorbei?“ ist die falsche Frage: Es geht erst los!

COVID-19

Die Maßnahmen, die zur Eindämmung der Corona-Epidemie ergriffen wurden, sind tiefgreifend und viele Menschen sind verunsichert. Millionen Deutsche sind zu Hause im Homeoffice, Schulen sind geschlossen, Kindergärten auch, genauso wie Spielplätze, Ladengeschäfte, Restaurants und Freizeiteinrichtungen. Zehntausende Freiberufler, Selbstständige und Unternehmer fürchten um ihre Firmen; hunderttausende um ihre Jobs und noch viel mehr um ihre Gesundheit und die Gesundheit ihrer Lieben. Das Gesundheitssystem ächzt bereits jetzt unter der zunehmenden Last, Arztpraxen sind überfüllt, Apotheken sind bis ans Limit ausgelastet. Persönliche Beratung fällt dem Virus zum Opfer und die Menschen branden in telefonischen Warteschleifen und bei zweifelhaften Ratgebern mit ihren Sorgen an.

Frau lehnt sich gelangweilt vom warten aus dem Fenster

Zwei Ratschläge begleiten uns in den Medien ständig. Waschen Sie sich regelmäßig die Hände (dass diese Selbstverständlichkeit 2020 noch einmal eine solche Renaissance erleben muss) und separieren Sie sich von allen Menschen. Ob Fremde oder Freunde, ob enge Familie oder Nachbarn. Halten Sie Abstand. Bleiben Sie für sich. 

 

Die Maßnahmen der sozialen Isolation sind vielfältig, zehntausende Menschen befinden sich in (teilweise freiwilliger) Quarantäne und wir erkennen unser Land kaum wieder. Daher gibt es unzählige Initiativen, Memes, Aufrufe und Stimmen in Rundfunk und Medien, die zum zu Hause bleiben, zur Mäßigung und zum Vereinzeln aufrufen.
Und alles scheint zu warten auf das, was da vielleicht noch kommt. Nach noch nicht einmal einer Woche ‚wartend‘ zu Hause kommen die ersten Fragen auf, wie lange es denn noch so weiter geht. 

 

Eine genaue Antwort scheint schwierig, so dass Politiker nur vage andeuten wollen, statt klar zu bekennen. Es ist auch nicht einfach, denn eine präzise Aussage kann man kaum treffen und die unklaren Aussichten lassen die harten Maßnahmen belastender wirken. Mit aller Klarheit muss man aber feststellen: Sehr lange wird uns das öffentliche Leben in dieser Form begleiten. Die Isolation, die Pandemie, dieses Leben es geht noch sehr lange so weiter. Corona und die gesellschaftlichen Auswirkungen gehen nicht einfach so wieder weg. Das ist kein Urlaub, keine Ferien, kein Gewitter, das vorüber zieht. Wir kehren auch nicht zeitnah wieder zum „normalen“ Leben zurück. Corona, dieses Leben, das bleibt auf Monate. Das ist kein Zustand, den Sie aussitzen oder einfach abwarten können..

Mann in Schutzanzug trinkt Kaffee
Mann in Schutzanzug gießt Topfpflanze
Mann in Schutzanzug erledigt seine Bügelwäsche

Was nun?

Was also ist jetzt zu tun? Es gibt nur eine Antwort: Wir müssen endlich beginnen uns vorzubereiten. Wir müssen uns einrichten, uns darauf einstellen, dass wir das noch sehr lange durchhalten können. Heute ist nicht der Tag um den neuen Webergrill so richtig durchzuheizen, den Keller zu streichen oder das 10.000 Teile Puzzle zu machen. Es ist nicht die Zeit zum Hamstern, nicht die Zeit für Panik und es ist auch (noch) nicht die Zeit des großen Ausbruchs der Pandemie. Es ist die Zeit der Vorbereitung. Denn, wenn die Prognosen der Wissenschaft eine Sache klar vorhersagen, dann, dass es jetzt noch nicht so schlimm ist, wie es wird oder werden kann. 

Bereiten Sie sich vor!

Also bereiten Sie sich ruhig und sachlich vor. Richten Sie sich so zu Hause ein, dass sie Ihrem Leben und Ihrem Beruf auch dort nachgehen können. Es geht nicht darum, sich die Zeit zu vertreiben. Es geht darum, einen möglichst großen Teil des beruflichen und privaten Lebens dort zu gestalten. Schon bald könnten Wochen kommen, in denen Sie nicht mehr schnell in die Praxis fahren können, um eine Akte, ein Instrument oder Ihren Computer nach Hause zu holen. Sie haben jetzt noch die Möglichkeit wichtige Geschäftsprozesse zu digitalisieren, Sie haben nur noch wenig Zeit, sich Handlungsfähigkeit zu sichern, damit sie in den kommenden Wochen retten können, was zu retten ist. Nutzen Sie diese Zeit zur Vorbereitung. Seien Sie vorbereitet und packen Sie es an.

Schreibutensilien und ein Handy sind feinsäuberlich auf einem Schreibtisch angeordnet

Mithilfe der Digitalisierung können Sie im Home-Office für Ihre Patienten da sein

Haben Sie bereits eine digitale Möglichkeit für Ihre Patienten da zu sein? Haben Sie eine Online Sprechstunde? Haben ihre Patienten einen Zustelldienst für ihre Medikamente? Mithilfe der Digitalisierung können Sie im Home-Office für Ihre Patienten da sein. Sprechen Sie mit uns. Wir können helfen.
Bleiben Sie gesund!

Dr. Matthias Hofmuth

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Matthias Hofmuth