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Dunkelfeldmikroskopie – wie die Kleinsten uns beeinflussen

Dunkelfeldmikroskopie

In diesem Blogbeitrag möchten wir Ihnen Einblicke in die Dunkelfeldmikroskopie geben. Diese wird eingesetzt zur ganzheitlichen medizinischen Diagnostik auf Basis eines Bluttropfens des Patienten. Das Blut übernimmt essentielle Aufgaben im Körper. Von Sauerstofftransport der roten Blutkörperchen bis hin zur Immunabwehr der weißen Blutkörperchen – aufgrund der bedeutenden Funktionen kann ausgebildetes Fachpersonal viele nützliche Informationen zum Gesundheitszustand des Patienten aus der Dunkelfeldmikroskopie ziehen und das auf einer qualitativen Ebene und nicht wie sonst oft üblich auf einer quantitativen.

Viele Therapeuten konnten durch die Dunkelfeldmikroskopie erfolgreich ihren Patienten helfen. Beschwerden konnten diagnostiziert und die daraus resultierende Therapie (Enderlein-Therapie) mit Erfolg eingesetzt werden. Heilpraktiker und einige naturheilkundliche Ärzte dürfen diese Diagnostikmethode anwenden. Hierfür gibt es viele verschiedene Anbieter von Seminaren und Weiter-/Ausbildungen. Wollen Sie mehr erfahren – dann lesen Sie weiter!

Das Mikro-Ökosystem des Darms

Unser Darm beherbergt rund 100 Billionen Bakterien und Mikroorganismen, die zusammen die sogenannte Darmflora bilden. Diese besteht aus 2000 verschiedenen Bakterienarten, die in einer Symbiose mit unserem Darm zusammenleben. Der Darm profitiert von den gesundheitsförderlichen Darmbakterien und andersherum genauso. Abhängig von Umweltbelastungen (wie z.B. falscher Ernährung, Stress oder Umweltgiften) können sich diese Mikroorganismen verändern und zu sogenannten Mikroben werden. Sie werden dann zu parasitären kleinen „Untermietern“, die dem Organismus nicht mehr helfen, sondern ihn belasten oder ihm schaden können. 

Die Darmflora ist einzigartig wie ein Fingerabdruck, untersteht aber ständigen Veränderungen. Unsere Ernährung, Lebensweise, Grunderkrankungen und schädliche Umweltstoffe beeinflussen diese.

Lebensstil

Erfinder

Günther Enderlein

Der Zoologe und Bakteriologe Prof. Dr. Günther Enderlein (1872-1968) hat echte Pionierarbeit bei Vitalblut-Untersuchungen im Dunkelfeld geleistet. Im Rahmen seiner Forschungsarbeit an bakteriellen und viralen Erkrankungen wurde er zum Entdecker von Mikroorganismen, die im Blut leben. 1916 hat er die Dunkelfeldmikroskopie erfunden. Er gründete schließlich, basierend auf den Entdeckungen seiner neuen Diagnostikmethode der Dunkelfeldmikroskopie, die Firma Sanum – heute die SANUM-Kehlbeck GmbH & Co. KG. Bei näherem Interesse schauen Sie doch mal bei unserem Blogbeitrag über SANUM-Kehlbeck vorbei. Hier geht’s zum Artikel.

 

Bildquelle: https://www.roots-to-heal.com/dunkelfeldmikroskopie/

Was ist die Dunkelfeldmikroskopie?

Die Dunkelfeldmikroskopie ist vor allem eine Form der Blutdiagnostik. Hierbei wird ein Blutstropfen aus der Fingerbeere oder dem Ohrläppchen des Patienten mikroskopiert. Die Blutsbestandteile werden dadurch sichtbar gemacht. Diese erscheinen dann „hell auf dunklem Grund“, da nur hier die Lichtstrahlen gebeugt werden. Im Gegensatz zu der sonst üblichen Hellfeld-Mikroskopie werden bei der Dunkelfeldmikroskopie auch sehr kleinste Blutbestandteile sichtbar und nicht nur die üblichen zellulären Blutbestandteile. Blutzellen, Endobionten und Plasma können sichtbar gemacht werden und in funktioneller und struktureller Hinsicht untersucht werden. Dabei geben z.B. rote, verklebte Blutkörperchen einen Hinweis auf Müdigkeit oder Abgespanntheit. Weiße Blutkörperchen (Immunabwehr), die mit Eiweiß überladen sind, weisen auf eine Schwächung des Immunsystems hin. Dabei kann eine bis zu 1.200-fache Vergrößerung erzielt werden, die der Patient oft selbst auch an einem Monitor beobachten kann. Dadurch wird der Patient direkt mit eingebunden und fühlt sich gut von Ihnen betreut. Unnötiges Warten auf ein Ergebnis der Laborbefunde wird vermieden, denn eine Vorbehandlung des Blutstropfens ist nicht nötig. Es können also sofort die ersten Bilder gemeinsam angeschaut werden. Der Blutstropfen wird über einen Zeitraum von 24 Stunden oder noch länger untersucht. Dies ist möglich, da sich ein gesunder Bluttropfen 36 Stunden lang stabil hält und sehr gesundes Blut sogar für zwei bis drei Tage lang. Im Rahmen der Diagnostik werden die unterschiedlichen Phasen der Veränderung von Mikroorganismen bewertet (von ungefährlich zu schädlichen Parasiten). Dadurch können Krankheiten im Frühstadium oder bei einer bereits stattgefundenen Manifestation diagnostiziert werden.

Untersuchung

Anwendungsgebiete der Dunkelfeldmikroskopie

Die Dunkelfeldmikroskopie kann in unterschiedlichen Bereichen Anwendung finden: 

1. Bei chronischen Krankheiten
2. Beim Erkennen/Therapieren von Belastungen im Vorfeld einer Erkrankung
3. Im Therapieverlauf: zur Dokumentation des Therapieerfolges

Dabei können Beschwerden wie Krampfadern, Hämorrhoiden, akute Entzündungen wie beispielsweise Bronchitis gelindert werden. Außerdem können durch die Dunkelfeldmikroskopie Stoffwechselstörungen erkannt werden. Hierbei kann dann eine frühzeitige Behandlung helfen einen späteren schlimmeren Krankheitsverlauf erst gar nicht aufkommen zu lassen. Nicht alle Erkrankungen können durch die Dunkelfeldmikroskopie erkannt werden, doch mit einer gewissen Erfahrung können meist jedoch bestimmte Hinweise auf Krankheitsbilder erkannt werden. 

Außerdem können Therapieteste durchgeführt werden. Dabei wird die Blutprobe des Patienten mit Medikamenten versetzt und etwaige Reaktionen darauf können über die Dunkelfeldmikroskopie untersucht werden. 

Gleichgewicht

Abhängig von dem Befund kann schließlich ein individuell abgestimmter Therapieplan (Enderlein-Therapie) erstellt werden. Dieser stellt die ursächliche Behandlung in den Mittelpunkt und nicht die reine symptomatische Therapie. Dadurch werden die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert und gestärkt und der Körper findet selbst wieder zurück in sein Gleichgewicht. Beispielsweise bei Mikroorganismen erstrecken sich die Folgen, im Falle eines Ungleichgewichts, von Durchblutungsstörungen bis hin zu Krebserkrankungen. Zur Enderlein-Therapie werden Präparate wie beispielsweise homöopathische Arzneimittel eingesetzt. Diese haben keine bzw. kaum Nebenwirkungen. 

Studienlage

Es liegen keine wissenschaftlichen Studien zur Wirksamkeit der Dunkelfeldmikroskopie vor. Trotz mancher Kritik an dem Verfahren, berichten Heilpraktiker und Patienten von einem positiven Ergebnis. Die Methode ist bei beiden Parteien also durchaus sehr beliebt und von guten Erkenntnissen gekennzeichnet.   


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Alexandra Schießl

 

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